„Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren!“
Der Mönchsgarten, den wir unlängst erworben haben, gehörte früher zu einem Benediktiner-Kloster, das säkularisiert wurde und heute von uns als Weinladen und Kräutergarten genutzt wird. Im Blog unserer kleinen Community soll darüber näher berichtet werden.
Schon der Vater der griechischen Medizin Hippokrates pflegte folgenden Satz zu sagen: „Das erste Glas Wein ist für die Gesundheit, das zweite Glas ist für die Fröhlichkeit, das dritte für den guten Schlaf und jedes weitere Glas eine Gefahr.“ Seit mehr als 2500 Jahren ist uns somit bekannt, dass Wein ein Heilmittel ist, solange man nicht zuviel davon trinkt.
Wein besteht zu 80 bis 85 Prozent aus Wasser und zusätzlichen Bestandteilen wie Zucker, Säure, Alkohol, Aroma- und Mikronährstoffen, wobei Polyphenole für die gesundheitliche Wirkung eine besonders wichtige Rolle spielen. Diese sekundären Pflanzenstoffe befinden sich nämlich vor allem in blauen Trauben und werden zur Weinherstellung verwendet. Eine große Anzahl der organischen Verbindungen findet man im Rotwein, da die Trauben – anders als beim Weißwein – nach dem Pressen noch für die Extraktion aromatischer Substanzen genutzt werden.
Alkohol hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel im Blut, was die Aufnahme der Polyphenole erleichtert. Man wird entspannter, die Gefäße im Körper erweitern sich, die Durchblutung wird angeregt und der Bluthochdruck verringert. Zudem sinkt das Thrombose- und Herzinfarktrisiko. Zu beachten ist dennoch, dass Alkohol Suchpotenzial hat und dass man den Konsum auf maximal ein Glas Wein pro Tag beschränken sollte, um hauptsächlich von den positiven Eigenschaften zu profitieren.
Wir verkaufen im Mönchsgarten jedoch nicht nur Wein, sondern auch Kräuter und andere gesundheitsfördernde Lebensmittel. Kräuter wie Kamille, Pfefferminze, Salbei oder Johanniskraut werden schon seit eh und je als Heilmittel bei Krankheiten verwendet. Durch chemische Medizin laufen wir Gefahr, das Wissen darüber ganz zu verlieren, obwohl die Kräuter gerade bei Erkrankungen wie Schnupfen oder Magenverstimmungen erfolgreich genutzt werden können. Basilikum und Schnittlauch lassen sich außerdem als Gewürze in Speisen und Lavendel als Duftstoff oder in der Kosmetik verwenden. Heilpflanzen unterstützen chemische Wirkstoffe und lassen sich auch wunderbar ergänzend einsetzen.
Auf unseren Seiten können Sie sich also über Wein austauschen, über Kräuter philosophieren und sich Gedanken über Ihre Gesundheit machen! In diesem Sinne: Prösterchen!
Ein Glas Rotwein am Abend ist gesund! Stimmt das oder läuft man Gefahr zum Alkoholiker zu werden? Merh Infos zum Thema Sucht in Fachbüchern auf lehmanns.de. medizinische Fachliteratur über Pharmazie bei Lehmanns.de